Ultraschalluntersuchung von Kühen oder Stuten

admin am 16. Januar 2009

Ultraschalluntersuchung von Kühen oder Stuten werden am stehenden Tier mit der Rektalsonde durchgeführt. Vor der Untersuchung ist störender Kot aus dem Mastdarm zu entfernen. Anschließend wird die Hand mit dem Schallkopf (der mit einem speziellen Gel für Ultraschalluntersuchungen befeuchtet ist) durch den After eingeführt, um den Kontakt zwischen der Kapsel der Sonde und der Mastdarmwand zu verbessern. Die Rektalsonde ist so zu halten, dass die Ultraschallwellen nach unten gelenkt werden. So können Gebärmutter und Eierstöcke penetriert werden.
Die kleinen Abmessungen der Sonde erleichtern ihr Einführen und die Untersuchung selbst. Der weite Winkel der Rektalsonde ermöglicht die Überprüfung des gescannten Gewebes. Dabei hängt die Qualität der gewonnenen Bilder auch von der Geschicklichkeit des Anwenders ab.

Der Tragegurt lässt eine Einstellung der Länge sowie des Neigungswinkels des Gerätes zu. Vor der Untersuchung sind die Länge und der Winkel entsprechend an die Bedürfnisse der Person anzupassen, die die Untersuchung durchführt. Achtung! Am bequemsten ist es, sich zuerst den Scanner umzuhängen und in stehender bzw. hockender Haltung zu prüfen, ob der Gurt auf die optimale Länge eingestellt ist. Anschließend sollen die Akku-Kabel und die Sonde an den Scanner angeschlossen werden.

Während der Untersuchung wird die Tastatur benutzt, um unter den konkreten Bedingungen die besten Arbeitsparameter einzustellen.
Dabei ist die Möglichkeit zur Regulierung der Verstärkung zu benutzen. Das Gerät „erinnert sich“ an die zuletzt verwendeten Einstellungen.

Die Messungen sollten am stehenden Tier durchgeführt werden. Soweit möglich, ist dafür zu sorgen, dass das Tier während der Untersuchung ruhig und entspannt bleibt. Die Untersuchungsstelle muss unbedingt vorbereitet werden (mit Öl eingefettet!)
Falls das Tier unruhig ist, ist zu berücksichtigen, dass dies die Untersuchungsergebnisse beeinflussen kann. Der Speck kann sich ausdehnen und dünner werden oder unregelmäßig lokale Verdickungen bilden, je nachdem welche Position das Mastschwein einnimmt.

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