Portable Ultraschallsysteme zur Trächtigkeitsdiagnostik bei Groß- und Kleintieren

admin am 16. Januar 2009

Ultraschallgeräte finden weite Anwendung in der Zuchtpraxis. Sie haben sich auch als ein hilfreiches Instrument zur effizienten Feststellung von Trächtigkeit bei Tieren erwiesen. Besonders geeignet ist die Methode der Echtzeitdarstellung, die eine zweidimensionale grafische Darstellung von Gewebequerschnitten ermöglicht. Auf dem Bildschirm wird die Gewebestruktur durch Leuchtpunkte abgebildet, deren Helligkeit proportional zur Menge der reflektierten Ultraschallwellen ist. Gewebe, die eine große Menge von Wellen reflektieren erscheinen im Bild als helle oder hellgraue Punkte. Flüssigkeiten, die von den Wellen ohne Echo durchdrungen werden, werden auf dem Bildschirm als dunkle Felder abgebildet.

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In Geräten dieses Typs hängt die Qualität des erzeugten Bildes von der Frequenz der Wellen ab, die vom Schallkopf emittiert werden. Je höher die Frequenz, desto besser das Bild. Mit der Erhöhung der Frequenz reduziert sich jedoch die Eindringtiefe, und der Absorptions- und Streuungskoeffizient der Wellen wachsen nahezu linear.
Berücksichtigt man diese Abhängigkeiten, so ist ein (Sektor- oder Linear-) Schallkopf, der eine Frequenz von 3,5 MHz erzeugt, zur Diagnose von Trächtigkeit bei Schweinen am besten geeignet, während bei Kühen und Stuten ein rektaler Sektor- oder Linearschallkopf mit einer Frequenz von 5,0 MHz oder höher verwendet wird.
Die Effizienz der Ultrasonografie bei der Prüfung von Trächtigkeit ist sehr hoch. Die meisten Untersuchungen, z.B. bei Schweinen, bestätigen die Trächtigkeit bereits am 25. Tag mit 100% Sicherheit. Untersuchungen in einer früheren Phase bieten keine maximale Sicherheit. Großen Einfluss auf die Ergebnisse der Arbeit mit einem Ultraschallgerät hat auch die individuelle Erfahrung des Anwenders.

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